Die Stüllenberg Stiftung verfolgt mit der Förderung von Projekten und Programmen das Ziel, gesamtgesellschaftliches Engagement zur Verbrechens- und Verkehrsunfallverhütung zu unterstützen.

Dazu hatte die Stiftung im Jahr 2004 ein Programm aufgelegt, welches aus zwei Modulen bestand:

Qualifizierungsseminare für Präventionsgremien

Deutscher Förderpreis KriminalpräventionHistorie und Symposien

Seit dem Jahr 2004 bis 2015 wurden deutschlandweit rund 100 kostenlose Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt und 40 Preisträger mit insgesamt 400.000 € Preisgeld ausgezeichnet.

Damit hat die Stüllenberg Stiftung (ehedem “Stiftung Kriminalprävention”) neben anderen Akteuren zu einem hohen Grad an Professionalisierung und Standardisierung der erfolgreichen Arbeit von Präventionsgremien, gesamtgesellschaftlich angelegten Projektinitiativen sowie von Städten und Gemeinden beigetragen und ihre selbst gesteckten Ziele erreicht.
Aus diesem Grund ist dieses ursprünglich auf 10 Jahre angelegte Programm nunmehr eingestellt.

An seine Stelle sind jetzt individuelle, wirtschaftliche wie wissenschaftliche und/ oder methodische Fördermaßnahmen getreten, welche formlos aber aussagekräftig beantragt werden können.

Wissenschaftliche oder/und methodische Beratung/Begleitung wird von der Stüllenberg Stiftung grundsätzlich kostenlos erbracht.

Über die wirtschaftliche Begleitung/Förderung entscheidet der Stiftungsvorstand Kriterien basiert:   

Wirkungsabhängige Co-Finanzierung vs. “social bonds” Finanzierung

Während bei der wirkungsabhängigen Co-Finanzierung die Fördersumme nicht zurückgezahlt werden muss, sondern sich der Höhe nach am Grad der Projektzielerreichung orientiert, wird die Fördersumme bei der “social bonds” Finanzierung (Sozialwesen orientierte Anleihen) zuzüglich etwaiger Finanzierungskosten zur Rückzahlung fällig.

Die Stüllenberg Stiftung hat für die wirkungsabhängige Co-Finanzierung entschieden.

Diese weltweit wohl einmalige Art der (gemeinnützigen) Finanzierung von Fördermaßnahmen wurde in mehrjähriger Arbeit nach dem Prinzip der co-creation Methode zusammen mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen und mit Unterstützung vieler Akteure aus den Bereichen NGO, Kirche, Verwaltung, Politik und Wirtschaft entwickelt – konkret:

Die jeweiligen Akteure sollten in nachvollziehbaren und nachhaltigen Organisationstrukturen verfasst sein.

Ihr Wirken sollte auf einen konkreten Handlungsbedarf zurückzuführen sein, aus dem Ziele abgeleitet wurden sowie Maßnahmen, welche einen ebenfalls beschriebenen Sollzustand auf einer Zeitachse erreichbar erscheinen lassen. Der mit dem Projekt angestrebte Zustand muss anhand von qualitativen und/oder quantitativen, messbaren Kriterien beschrieben sein.

Die Fördermittel können maximal 75% der Projektkosten erreichen, mindestens jedoch 25 %.

In Abhängigkeit vom Grad der Zielerreichung während des Projektverlaufs werden pro rata temporis für die einzelnen Projektschritte (z.B. Arbeitspakete oder milestones) bis zu 75 % der Rate als Fördermittel ausgezahlt. Die Ergebnisse der grundsätzlich projektbegleitenden Wirkungsanalyse (Evaluierung) liefern die entsprechenden Entscheidungen.

Fragen beantworten wir gern